Ars Mundi - Die Welt der Kunst
| 123 | Venus von Willendorf | Die älteste bekannte Skulptur der Menschheit: Sie entstand vor ca. 25.000 Jahren! Das etwa 11 cm große Original besteht aus Kalksandstein und wird heute im Naturhistorischen Museum Wien aufbewahrt. Polymeres ARA-Replikat. Höhe mit Sockel 16 cm. |
| 316 | Johann Gottfried Schadow: ´Genius der bildenden Kunst´ | Die Statue des Genius der bildenden Kunst zeigt, wie der preußische Hofbildhauer Johann Gottfried Schadow Anregungen aus der Antike übernahm und sie mit gründlich anatomischen Kenntnissen, einem ausgeprägten Sinn für Leben und Form, zum Ausdruck brachte. Die Modellierung ist lebensnah. Die Pose mit Tafel, Griffel und nachdenkendem Gesichtsausdruck, der gleichsam Ausschau nach inspirierenden Musen zu halten scheint, ist frei und natürlich. Original: Staatliche Museen zu Berlin - Preussischer Kul |
| 570 | Satyr mit Weinschlauch | Original: Bronze, Privatbesitz. Italien, Ende 19. Jahrhundert. Der gehörnte Satyr begleitet den trunkenen Zug des Weingottes Dionysos. Locker hat er einen Weinschlauch geschultert, aber auch sonst trägt er zur Erheiterung des Gottes und seiner Anhänger bei. Feiner Metallguss mit Bronzepatina. Höhe mit Marmor-Sockel 25,5 cm. |
| 660 | Dornauszieher | Der Vorliebe italienischer Fürstenhöfe für die Antike genügten die Renaissance-Bildhauer mit subtilen Nachbildungen, wie diesen auf das 3. vorchristliche Jahrhundert zurückgehende ´Spinaro´. Die Wiedergeburt der antiken Ideale vollzog sich im 15. Jahrhundert in Florenz und bestimmte in der Folge fast 200 Jahre das Kunstschaffen in Italien, Deutschland und ganz Westopa. Das mediceische Zeitalter war gekennzeichnet durch eine große Sensibilität für künstlerische Botschaften und die Leidenschaf |
| 890 | Bruno Bruni: ´Leda col cigno´ | Das aus der griechischen Mythologie stammende Thema von Leda, der sich Zeus in der Gestalt eines Schwanes genähert hat, wurde in der bildenden Kunst seit der Antike aufgegriffen. Bruno Bruni beschäftigte sich mehrmals in seinem Oeuvre damit. In dieser Bronzeskulptur zeigt er die vollkommene Verschmelzung von menschlicher Gestalt und Tierkörper: In surrealistischer Manier wird der schlanke, langgestreckte Mädchenkörper in einen langen, gebogenen Schwanhals harmonisch hinübergeführt. Skulptur in |
| 1018 | Isis und Harpokrates | Die Frau und Schwester des Aufertehungsgottes Osiris, bekrönt mit Kuhgehörn und Sonnenscheibe, reicht ihrem Sohn Harpokrates die Brust. Der Isiskult verbreitete sich über den gesamten Mittelmeerraum und erreichte durch römische Soldaten sogar die nördliche Grenze des Imperiums in Deutschland. In der christlichen Ikonografie wird diese Gruppe zum unmittelbaren Vorbild der Maria lactans mit dem Jesusknaben. Original: Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Ägyptisches Museum. Ägyp |
| 1037 | Köpfchen einer Königin | Die verträumte Lieblichkeit des Anlitzes gewinnt das Werk durch den unvollendeten Zustand der Augenpartien. Es wurde gegen Ende der Amarnazeit gefertigt und zeigt wohl die älteste Tochter des Echnaton, die Prinzessin Merit-Aton, die nach dem Tode ihres Vaters für einige Monate selbst den Thron bestieg und dann als Hauptgemahlin des Königs Semenchkare amtierte. Original: Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1340 v. Chr., Quarzit. Polymere |
| 1145 | Götterfigur des Osiris | Seit dem späten Alten Reich knüpfte der Verstorbene seine Jenseitshoffnung an die Gestalt des Gottes Osiris. Als ´Herr von Abydos´, Toten- und Vegetationsgott, Vorsitzender beim Totengericht, mythischer Beherrscher des Jenseits, immer aber als eine Personifikation der Wiederauferstehung, verkörpert dieser Gott am eindruckvollsten die Glaubensvorstellung der alten Ägypter. Als Gottkönig trägt er stets die Insignien Krummstab und Wedel in den Händen und die federgeschmückte Atefkrone auf dem Haup |
| 1249 | Sitzender Imhotep | Als Baumeister des Königs Djoser zur Zeit der 3. Dynastie war Imhotep für die Errichtung der Stufenpyramide dieses Königs in Sakkara verantwortlich, des ersten Steinbaus der Menschheitsgeschichte. Diese herausragende Leistung war wohl für spätere Generationen der Anlaß, ihn zum Kulturheros und Heilgott zu erheben. Tempelreliefs und Inschriften beweisen die kultische Verehrung des Imhotep, dessen göttlicher Status sich auch dem Beinamen ´Sohn des Ptah´ widerspiegelt. Die Figuren des hohen Beamte |
| 1319 | Portraitkopf der ptolemäischen Königin Arsinoe II., als Aphrodite | Den Namen des Meisters hat die Zeit vergraben. Sein Werk atmet den Hauch der Unvergänglichkeit. Mit einem geradezu malerischen Schmelz hat der Künstler aus Alexandria die Oberfläche dieses Kunstwerkes zur Wiedergabe des Inkarnats versehen. Deutet man das so kann das götternahe Antlitz nur einer der Königinnen der Zeit gehören - Arsinoe II., die von 277 bis 270 v. Chr. an der Seite ihres Brudergemahls ein weises Regiment geführt hat. Sie war bekannt für ihre Anmut und weisen Entscheidungen. Orig |
| 1592 | Uschebti des Ptahmose | Für seinen Dienst im ´Land des Westens´ hat sich dieser Gutsverwalter mit Hacken zum Bestellen der Felder ausgerüstet. Er trägt eine schöne Löckchenperücke, Sandalen und ein sorgfältig plissiertes Gewand mit trapezförmigem Vorbau. Original: Musée du Louvre, Paris. Ägypten, Neues Reich, 19. Dynastie, um 1250 v. Chr. Metallguss mit feiner Patinierung, Höhe mit Marmorsockel 22 cm. |
| 1747 | Schlangenarmreif | Als Attribut ewiger Mächte spielten die Schlangen in Mythos und Kultgeschehen eine wichtige Rolle. Immer verband sich mit ihnen der Gedanke des Uranfänglichen und der Schöpfung, waren sie symbolträchtige Tiere der Regeneration. Das häufige Auftreten im Schmuckwesen kann deswegen nicht weiter verwundern. M. M. A. (Schimmel-Collection), New York. Ptolemäer-Zeit, um 200 v. Chr. 835er-Silber mit vergoldeter Kopf- und Schwanzziselierung, Durchmesser 7 cm. |
| 1855 | Schwalbe | Der meisterhaft getroffene, in flachem Hochrelief ausgeführte Vogel ist das Abbild einer Turmschwalbe. Als Schriftzeichen ´wr´ bedeutet es ´groß´. Original: Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Ptolemäer-Zeit, 3.-1. Jh. v. Chr., Kalkstein. Polymeres ARA-Replikat, Format 12 x 13 cm, mit Aufhängevorrichtung. |
| 1874 | Goldene Muschel des Königs Sesostris | Königlichen Geblüts musste man sein, um in den Orden der goldenen Muschel aufgenommen zu werden. British Museum, London. Ägypten, 12. Dynastie, um 1950-1800 v. Chr. Anhänger R 4 cm, Kette 45 cm. 925er Sterlingsilber, vergoldet. |
| 1906 | Namensringe des Haremhab | Als letzter König er 18. Dynastie bestieg der General Haremhab den Pharaonenthron. Schon unter Tutanchamun war er der eigentliche Machthaber des Landes. Unter diesem Militärusurpator setzte die Restauration des Kultes des alten Reichsgottes Amun-Re in vollem Umfang ein. Nach Vorlagen des Neuen Reiches, 18. Dynastie, ca. 1320 v. Chr. 835er-Silber. Länge 5 cm, Kette 40 cm. |
| 1959 | Minoische Bienen | Der bedeutendste Schmuckfund der kretisch-minoischen Kunst: Zwei ringförmig arrangierte Bienen halten eine Honigwabe, goldperlengesäumte Scheiben hängen von ihnen herab. 925er-Sterlingsilber, vergoldet. Spannweite 6 cm, an Erbskette ca. 40 cm. Auch als Brosche einsetzbar. Archäologisches Museum Heraklion, Kreta. Mittlere Minoische Periode um 1600 v. Chr. |
| 1978 | Königliche Halskette von Ephesos | Der Blütenzauber miteinander verbundener Ornamente, die die Schönheit der Schöpfung verherrlichen. Griechische Goldschmiedekunst aus der orientalisierenden Phase der geometrischen Periode 720-630 v. Chr. British Museum London. Artemis-Tempel von Ephesus. 925er-Sterlingsilber, vergoldet. Länge 47 cm. |
| 2030 | Attischer Speerkämpfer | Mit Brustpanzer, Schild und korinthischem Helm bewaffnet zogen die Heroen Griechenlands gen Troja. Original: Staatl. Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Um 500 v. Chr., Dodona. Fein patinierter Metallguss, Höhe mit Sockel 15 cm. |
| 2082 | Portraitkopf Alexander des Großen | Ein intensives Leben war ihm lieber als ein langes. In wenigen Jahren verwandelte der titanische Jüngling die ganze Antike und trug das Griechentum bis zum Nil und Indus. Doch obwohl er sich für einen Gott hielt, konnte er seine grandiose politische Vision, die Verschmelzung von Orient und Okzident, nicht verwirklichen, - Leochares neben Praxiteles der bedeutendste Bildhauer der Spätklassik, hat sein Wesen verewigt: seine Schönheit und Genialität, seine Grausamkeit und seine Güte. Original: Akr |
| 2294 | Der Götterarzt Äskulap | ´Komm als guter Mensch, gehe als besserer!´ stand am Äskulaptempel von Epidaurus, dem im ganzen Altertum bekannten Wallfahrtsort für Heilungssuchende. Dort half der göttliche Arzt Blinden, Tauben, Gelähmten und Organkranken, denen kein Mensch mehr helfen konnte. Sein vollständig erhaltengebliebenes, im Tempel gefundenes Standbild zeigt ihn mit seiner um den Stab gewundenen Natter als mächtige, ganz vom Willen geprägte Majestät. Original: Archäologisches Nationalmuseum Athen. Epidaurus, frühes 4 |
| 2398 | Tanzende Mänaden | Die Mänaden waren die rasenden Begleiterinnen des Dionysos. Bei seinen Festen steigerten sie sich mit Musik und Tanz in rauschhafte Ekstase. Original: British Museum, London. Attisch, spätes 5. Jh. v. Chr. Marmor. Polymeres ARA-Replikat, mit Aufhängevorrichtung. Format 22 x 43 cm. Gewicht ca. 3 kg. |
| 2434 | Kopf des Epheben von Marathon | Mit dem Dreigestirn Skopas, Praxiteles und Lysipp ging der ´Schöne Stil´ der griechischen Spätklassik auf. Bei seinen Skulpturen vermied Praxiteles alles Heroische und Titanische, auch seine virtuos gemeißelten Götter erscheinen in liebenswürdig-menschlicher Gestalt. Seine berühmten Originale, wie die ´Aphrodite von Knidos´, der ´Hermes von Olympia´, der ´Eidechsenfänger´ und der ´Einschenkende Satyr´ sind unwiederbringlich verlorengegangen, doch römische Repliken künden noch von ihnen. Dann a |
| 2631 | Kopf des Dionysos | Selbst Alexander war ihm verfallen, dem in seiner Ägide zur höchsten Gottheit emporgestiegenen Schutzherrn der beiden großen attischen Feste, dem Widerpart Apolls, Schrecken der Giganten und Liebling der rasenden Mänaden, der Erlösung durch orgiastische Riten und trunkene Ekstasen verhieß und die Griechen den Weinbau lehrte, dem maßlosen, aus Asien stammenden Garanten der Fruchtbarkeit und des Wachstums. In dieser noch vom Glanz der Spätklassik erfüllten Büste bekundet er die ökumenische Integr |
| 2810 | Schlangenarmreif | Bei der Schöpfung dieses Schlangenarmreifs führte das Licht dem attischen Goldschmied die Hand: Das Schuppenkleid des sich windenden Körpers lässt das Licht in tausend Facetten brechen - schillernd scheint sich der Reif mit Leben zu füllen. Nat. Arch. Museum Athen. 4.-3. Jh. v. Chr. 925er-Sterlingsilber. Innenmaß ca. 7 cm, Schlangenformat ca. 6 x 4 cm. |
| 2985 | Jüngling mit Siegerbinde | Roms Berufung war es, das Vermächtnis fremder Hochkulturen in sich aufzunehmen und es mit seinem eigenen Wesen zu durchdringen. Ein geradezu klassisches Exempel dafür statuiert dieser Ephebenkopf mit den ebenmäßigen Zügen, der im Nacken verknoteten, vielleicht einst mit Silberintarsien verzierten Binde und den, wie die Spuren bezeugen, ursprünglich vergoldeten Lippen: keine epigonale Kopie eines griechischen Vorbilds, sondern das Artefakt einer Epoche, die ganz bewusst die strenge attische Harm |
| 2990 | Putto als Flussgott, Relief | Gotische Kinderengel und antike Eroten verschmolzen seit der Frührenaissance zu den liebenswerten Putten. In den barocken Brunnenanlagen von Bernini gebärden sie sich gern als Sinnbilder des strömenden Wassers und der unerschöpflich sich erneuernden Zeugungskraft. Original: Marmor, Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz Berlin. Skulpturengalerie. Format 26 x 24 cm. Mit Aufhängevorrichtung. |
| 3066 | Merkur von Regensburg | Mit leichtem Mantel und geflügeltem Helm bekleidet, tritt uns Jupiters flinker Bote - in römischer Auffassung - als Schirmherr der Kaufleute entgegen. Leger hält seine rechte Hand den Geldbeutel, die linke den von einer Schlange umringelten Hermesstab. die vorzüglich gearbeitete Statuette diente vormals der privaten Verehrung im Hausaltar. Sie wurde in der Ortschaft Rogging bei Regensburg - dem römischen Castra Regina - gefunden. Original: Stadtmuseum Regensburg. 2.-3. Jahrhundert n. Chr. Feinp |
| 3070 | Die drei Grazien | Aphrodites Dienerinnen, die Frohsinn, Glanz und Glück bedeuten, haben sich ihrer mythologischen Gewandung entledigt. Relief nach der griechischen Originalskulptur im Louvre aus dem 1. Jh. v. Chr. Polymerer ARA-Replikat. Format 40 x 40 cm, mit Aufhängevorrichtung. |
| 3136 | Jugendlicher Augustus | Von der Demokratie Athens hielt er so wenig wie sein Gegenspieler Cicero. Unser Portraitkopf zeigt den ehrgeizigen, literarisch interessierten genialen Organisator im Alter von 20 Jahren, als er im zweiten Triumvirat große Politik machte. Sein Anblick lässt schon den späteren Imperator erahnen, der dem Reich nach blutigen Bürgerkriegen den Frieden zurückgab, das Volk mit Brot und Spielen gewann, die Lehmziegelstadt Rom in eine Marmorstadt verwandelte und nach seinem Tode unter die Götter erhob |
| 3225 | Artemis von Olympia | Der Jagdgöttin geweiht, der Patronin der Bogenschützen, des Wilds und der Kinder, Apolls jungfräulicher, von Nymphen begleitet durch Gebirge und Klüfte schweifender Zwillingsschwester, war diese am heiligen Ort aufgestellte Kore mit dem gelösten archaischen Lächeln und dem die Körperkonturen durchscheinen lassenden Chiton unter weitem Peplos: Vorbote eines erstmals in der Weltgeschichte zur Selbstbestimmung drängenden Menschentums. Original: Archäologisches Nationalmuseum Athen. Peloponnesisch, |
| 3441 | Pavel Molnar: Kugelvase | Pavel Molnar ist einer der wenigen Kunstglasbläser, die die Technik des vor der Lampe geblasenen Glases ausüben. Inspiriert von der Natur, gestaltet er zarte Glasgebilde, deren vegetative Formen und raffiniertes Farbenspiel nahezu einmalig sind. Vom Künstler persönlich hergestellt und signiert. Höhe 8 cm. |
| 3615 | Nike von Samothrake | Zum Dank für einen Seesieg über König Antiochos III. von Syrien ließen die Einwohner von Rhodos die berühmte Siegesgöttin fertigen. 1863 fand man sie oberhalb des Kabirenheiligtums. Original: Musée du Louvre, Paris. Hochhellenistisch. Um 190 v. Chr. Marmor. Polymeres ARA-Replikat. Reduktion, Höhe mit Sockel 33 cm. Gewicht 4 kg. |
| 3757 | Leonardo da Vinci: ´Cavallo´ | Dieses kleine, anatomisch vollendete Bronzemodell eines schreitenden Hengstes schenkte Leonardo da Vinci der Bianca Maria Sforza zu deren Verlobung mit Kaiser Maximilian I. Original: Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz (gilt seit 1945 als verschollen). Mailand um 1492, Bronzeguss mit fein patinierter Oberfläche. Höhe mit Sockel 26 cm. |
| 3761 | Gotischer Engel | Original: Staatliche Kunstsammlung, Dresden. Köln, Mitte 13. Jh., Ara-Metallguss, vergoldet. Höhe mit Sockel 8 cm. |
| 3776 | Äskulapnatter | Ehe Apolls gesundheitsspendender Sohn als Ophiuchos (´Schlangenträger´) zu den Sternbildern versetzt wurde, war er, wie die Legende berichtet, in Schlangengestalt von seinem epidaurischen Wallfahrtstempel segenbringend nach Rom geschwommen. Das sich hier in Spiralwindungen an seinem Stab emporringelnde Reptil blieb bis heute prägnantestes Symbol der Medizin, Epidauros, um 350 v. Chr. Ausführung in Bronze, Höhe mit Sockel 23 cm. |
| 4016 | Springende Steinböcke | Der rätselhafte Standartenaufsatz zeigt eindrucksvolle, fast modern wirkende Bronzekunst. Original: Musée du Louvre, Paris. Luristan/Iran. Um 1000 v. Chr.. Metallguss, Höhe inkl. Sockel 24 cm. |
| 4552 | Portraitköpfchen des Tutanchamun | Noch ganz in der Tradition der Amarnakunst steht diese zierliche Königsköpfchen, dass aber nach den individuellen Details der Physiognomie mit Sicherheit dem Tutanchamun zugeschrieben werden kann. Der waagerechte Zopfansatz des Kopftuches im Nacken belegt ferner, daß für die Benennung der vollständigen Plastik nur ein Sphinx in Frage kommt. Original: Kestner-Museum, Hannover. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1345 v. Chr., Stein. Polymeres ARA-Replikat, Höhe mit Acrylsockel 12 cm. |
| 5057 | Gautama Buddha | Verklärten Angesichts, mit nach innen gewandtem Blick, weilt der Erleuchtete im erlösenden Nichts. In dieser ganz durchgeistigten Figur fand der indische Buddhismus seine burmesisch-anmutige Sublimierung. Original: Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Museum für Indische Kunst. Kampenpnet Burma. Bronze. 19. Jahrhundert. Polymeres ARA-Replikat mit bronzierter Oberfläche. Höhe 31 cm. |
| 6562 | Bilduhr - Der bayerische Festtagszug | Original in Privatbesitz. Dietz-Replik. Öl auf Holz mit 50 Farbaufträgen mit elektrischem Uhrwerk. Mit Zierrahmen wie abgebildet. Format 57 x 45 cm. |
| 7457 | Tolima-Emblem | Wie ein kosmisches Selbstverständnis mutet die einprägsame Bildhaftigkeit dieses Emblems der Tolima-Indianer an, dessen Archetypus sowohl irdische als auch astrale Emotionen erweckt. Die Figur stellt einen mächtigen altindianischen Stammes-Schutzgeist dar. Museo del Oro, Bogotá. 100 - 1600 n. Chr. Anhänger-Brosche. Höhe 3,8 cm, 925er-Sterlingsilber, vergoldet. |
| 7620 | Inka-Paar | Übergroß sind die Köpfe dieses Inka-Paares. Charakteristisch für den Inka-Stil ist die starre Haltung mit steif auf Brust oder Bauch gelegten Armen und die immer gleiche Haartracht. Original: Staatliches Museum für Völkerkunde, München, 13. - 16. Jh. n. Chr., Cuzco-(Inka)Stil. Metallguss, vergoldet. Höhe mit Sockel 8 cm. |
| 7669 | Trinkgefäß ´Papagei´ | Ein beredtes Beispiel für die Gestaltungskraft der Künstler in der vorklassischen Periode, 1200-600 v. Chr. Ursprünglich ein Trinkgefäß, heute ein aufsehenerregendes Kunstobjekt. Besonders prägnant: die naturgetreue Modellierung von Kopf und Schnabel. Original: Nationalmuseum Mexiko-City, Del Occidente de Méxiko. Keramik. Maße 22 x 30 cm. |
| 8500 | Anhänger Bastet-Katze Silber | Mit fröhlichen Prozessionen und orgiastischen Zeremonien feiert man in Bubastis die Tochter des Sonnengottes Re, die katzenköpfige Liebesgöttin Bastet. Die Beliebtheit ihres Kultes in der Spätzeit spiegelt sich im Amulettwesen dieser Epoche wieder. Wohl keine Frau versäumte es, sich der magischen Kräfte und des Schutzes der Göttin zu versichern, in dem sie ein Figürchen der Bastet als Katze um den Hals trug. Kestner-Museum, Hannover. Ägypten, Spätzeit, um 400 v. Chr. 835er-Silber, Höhe 2,5 cm, |
| 8572 | Anhänger gekrönter Naym-Lap | Die Inkas, die von den unterworfenen Chimu-Indianern ihre ungehen Gold- und Silberschätze in Schmuck zu verwandeln lernten, stilisierten ihn hier zum triumphalen Gottkönig. Original: Präkolumbianisch, 13. Jh., Kette 60 cm. 925er-Sterlingsilber, vergoldet. Format 2 x 5,5 cm. |
| 10110 | Der Kaiserfalke, Bronze | Sinnbild einer dramatischen Epoche römisch-deutschen Kaisertums. Sein Anblick faszinierte Friedrich II. von Hohenstaufen. Trotz der zurückgeschlagenen Flügel strahlt der Falke alles andere als Ruhe aus. Man sagt, der Kaiser habe sich seinem Naturell entsprechend in der Gestalt des Jägers darstellen lassen. Original: MMA, New York. Deutsch oder normannisch, um 1320. ARA-Replikat, Bronze, handvergoldet. Gesamthöhe 33 cm, schwarzer Diabassockel 10 x 6,5 x 10 cm. |
| 10341 | Delfinbrosche | Ob dieses von Delfinen umspielte prägnante Münzbild Selene oder Persephone huldigt, mögen die Numismatiker weiterhin diskutieren. Jedenfalls trägt es die edlen Züge einer sagenhaften Verführerin. Original: Archäologisches Nationalmuseum, Athen. Syrakus. Späte Klassik, um 413 v. Chr. Durchmesser 3,5 cm, massiv. Auch als Anhänger tragbar. 925er-Sterlingsilber, vergoldet. |
| 10464 | Efeublattarmband | Aus Freude an ihren Siegen und dem goldenen Überfluss ihres kleinen Reichs schmückte sich eine kretische Mode tragende Achäerfürstin mit diesem ornamentalen Fantasiegeschmeide, bei dem die minoische Liebe zur vegetativen Natürlichkeit durch den typisch griechischen, zu symmetrischer Stilisierung drängenden Kunstwillen umgewandelt ist. Original: Archäologisches Nationalmuseum Athen. Schliemann-Fund aus der Grabung am Löwentor von Mykene, 15. Jh. v. Chr. Email Cloisonné in Türkis, Elfenbein und K |
| 10840 | Anch-Kreuz | Die Lebensschleife und der rote Halbedelstein als Hieroglyphe gilt wie der Karneol als Bewahrer der Gesundheit und Talisman für ein langes Leben. Ägypten. Neues Reich. 18.-20. Dynastie, ca. 1550-1085 v. Chr. 925er-Sterlingsilber, vergoldet, mit Karneol. Format 1,7 x 2,5 cm an 50 cm langer Kette. |
| 11147 | Brakteat aus Gotland | Vorwiegend in Gotland fand man solche Glanzstücke der seit der Völkerwanderung erblühten eigenständigen skandinavischen Goldschmiedekunst. Original: British Museum, London. Schweden, 8. Jh. n. Chr. 925er-Sterlingsilber, vergoldet. Durchmesser 5 cm, Länge der Kette 50 cm. |
| 11151 | Wikinger-Thorhammer aus Hiddensee | Dieses zauberhafte Kleinod aus dem Wikingerschatz von Hiddensee ist das bedeutendste und anmutigste Schmuckobjekt seiner Zeit. Lag es bereits an der fortschreitenden Christianisierung, dass der stilisierte Zauberhammer des Thor wie ein vierfaches Kreuz anmutet? Museum Stralsund, um 1000 n. Chr. Vergoldetes 925er-Sterlingsilber, Format 2,5 x 3 cm, an 60 cm langer Kette. |
| 11397 | Udjat Auge Silber vergoldet | Das hier nach links gewendete heilige Horusauge, Schutzsymbol vor den üblen Mächten der Götterfeinde, wird von einem Rahmen umgeben und ist in durchbrochener Arbeit ausgeführt. Zusätzlich erscheint die Feder der Göttin Maat, die das Prinzip der kosmischen Weltordnung verkörpert. Pelizaeus-Museum, Hildesheim. Ägypten, Spätzeit, um 500 v. Chr. 835er-Silber vergoldet, Kette 60 cm. |
| 11611 | Namensbecher des Tutanchamun | Dieser aus blauer Fayence gefertigte Becher mit der Namenskartusche des Tutanchamun, Teil des von Grabräubern versteckten Diebesgutes, lieferte den Archäologen wichtige Anhaltspunkte dafür, dass die Grabanlage des jugendlichen Herrschers noch im Tal der Könige zu finden sein müßte. Original: Ägyptisches Museum, Kairo. Grabschatz des Tutanchamun. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1335 v. Chr. Fayence, Höhe mit Sockel 6,5 cm. |
| 11630 | Falken-Pektoral des Tutanchamun | Weil dem Falken die weiten Höhen des Himmels gehören, wurde er zum Symbol des Gottes Horus, der - später mit dem Re gleichgesetzt - als Re-Harachte die aufgehende Morgensonne verkörperte. In seinen Krallen hält er die Hieroglyphen für Leben und Unendlichkeit, über dem Tierkopf erglänzt die Sonnenscheibe. Ägyptisches Museum, Kairo. Grabschatz des Tutanchamun. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1335 v. Chr. Email-Cloisonné in Lapis, Türkis und Karneol. 925er-Silber vergoldet mit Erbskette, 60 |
| 11912 | Königsnamen-Armband | Die Macht dreier Generationen verkörpert dieses Armband aus der Blütezeit der ägyptischen Geschichte. Die zwei oberen Kartuschen tragen die Titulaturen des Pharao Amenophis´ III., unter dessen Ägide Ägypten sein goldenes Zeitalter erlebte. Dann folgen die drei Namenringe Amenophis´ IV., der sich zu Ehren seines Gottes Aton in Echnaton umbenannte. Zuletzt erscheinen die Kartuschen des knabenhaften Tutanchamun, Wiederhersteller der alten Ordnung. Nach Vorlagen des Neuen Reiches, 18. Dynastie, ca |
| 12169 | Udjat-Auge der Prinzessin Mereret | Schon im Mittleren Reich galt das heilige Horus-Auge, ägypt. ´Udjat´, als Schutzsymbol gegen alles Unheil des Lebens. Die kühlen Lichtfarben, Gold und Lapisblau, lassen in ihrem Zusammenspiel die feine Juwelierarbeit zur vollen Geltung kommen. Ägyptisches Museum, Kairo. Ägypten, Mittleres Reich, 12. Dynastie, um 1820 v. Chr. Maße: 3,3 cm lang /2,5 cm hoch. Email-Cloisonné in Lapisblau und Schwarz. Ausführung in 925er-Sterlingsilber vergoldet mit Erbskette 60 cm. |
| 12192 | Fliegen-Collier der Königin Ah-hotep | Vielleicht als königliches Geschenk für ihre energische Hyksos bekam die Pharaonin dieses herrliche Collier mit drei Fliegen-Anhängern verliehen. Ägyptisches Museum, Kairo. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1530 v. Chr. Ausführung in 835er-Silber vergoldet, an Kette 40 cm, Länge der Fliegen: 23 mm und 17 mm. |
| 12210 | Sonnenvögelchen | Nach mythologischen Vorstellungen begleitete die Schwalbe den Sonnengott auf seiner morgendlichen Fahrt über den Himmel. Eine Verwandlung in Schwalben-Gestalt sollte dem Verstorbenen Beweglichkeit verleihen und seinen Aufstieg in himmlische Bereiche ermöglichen. Das kleine Amulett zeigt den Zugvogel mit der Sonnenscheibe auf dem Rücken. Ägyptisches Museum, Kairo. Grabschatz des Tutanchamun. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1335 v. Chr. Als Anhänger oder Brosche tragbar (ohne Kette). 925er |
| 12313 | Djed-Pfeiler | Als Symbol des Totengottes Osiris galt der Djed-Pfeiler, das Schriftzeichen für ´Dauer´. Original: National Museum, Warschau. Ägypten, Spätzeit, 6./5. Jh. v. Chr. Fayence, Höhe mit Sockel 15 cm. |
| 12366 | Gott Thot als Ibis | ´Herr der Gottesworte´ und ´Schreiber des Re´ sind geläufige Beinamen des Weisheitsgottes Thot von Hermopolis, der hier in seiner traditionellen Gestalt als kauernder Ibis erscheint. Original: National Museum, Warschau. Ägypten, Spätzeit, 26.-30. Dynastie, um 660-340 v. Chr. Restaurierte Farbfassung, Metallguss, Höhe mit Sockel 9,5 cm. |
| 12737 | Lapislazuli-Skarabäus | Der heilige Skarabäus galt als Abbild der unendlichen Schöpfung, die sich in der Gestalt des morgendlichen Sonnengottes manifestierte. So bedeutet der ägyptische Name Cheper auch ´entstehen, werden´. Im Amulettenwesen war der Skarabäus deswegen ein hochbeliebtes Regenerationssymbol. Stabilisierter Lapislazuli gefasst in 925er-Sterlingsilber, vergoldet an 44 cm langer vergoldeter Silberkette. |
| 13730 | Schmuckkreuz im gotischen Stil | Ein reich verziertes Kreuz, das damals nur von hochstehenden kirchlichen Würdenträgern getragen werden durfte. Original: Kloster Neuburg, um 1820. Format 5 x 3,3 cm. Kette ca. 80 cm. 925er-Sterlingsilber. |
| 13829 | Antoine-Louis Barye: ´Panther´, Bronze | In dieser großartigen Tierplastik sind Gelassenheit und Dramatik spannungsvoll vereint: Die jagende Raubkatze mit den reflektierenden, angespannten Muskeln und Sehnen beeindruckt durch die Gewalt des Ausdrucks und die Energie der Bewegung. Original: Musée du Louvre, Paris. ARA-Museums-Replikat, von Hand gegossen und patiniert. Edition in Bronze, gegossen im Wachsausschmelzverfahren. Länge 39 cm. Höhe 21 cm. |
| 15824 | Salbgefäß mit der Titulatur des Königs Pepi II. | Auch dieses zylindrische Gefäß mit breiter, ausladender Randlippe diente einst zur Aufnahme besonders wertvollen Salböles. Im Totenkult spielte die Versorgung des Verstorbenen mit wohlriechenden Essenzen und Ölen eine wichtige Rolle. Die eingeritzten Hieroglyphen des Inschriftfeldes geben die Titulatur Pepi II. wieder, der schon im Kindesalter den Thron bestieg und 64 Jahre als letzter bedeutender Herrscher des Alten Reiches regierte. Original: Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbe |
| 16102 | Wildrelief-Milchkännchen | Original Böttgersteinzeug. Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen. Henkelhöhe 10 cm, Tüllenhöhe 7 cm. |
| 18108 | Die Badende | Glanz wie am Hofe des französischen Königs. Sogenannte ´wohl informierte Kreise´ kolportierten damals hartnäckig, die grazile Baigneuse des Scvres Direktor Falconets zeige die offizielle Mätresse Ludwigs XV. Original: Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Paris um 1764. Marmor. Polymeres ARA-Museums-Replikat aus wetterfestem Kunstmarmor. Höhe mit Sockel 87 cm. |
| 18269 | Römische Agraffe | Brosche, Silberschmiede-Arbeit. Massives Silber mit einem Smaragd und zwei herzförmigen Topasen. Mit Kupferemail. Länge ohne Nadel ca. 4,5 cm. |
| 18659 | Venus von Milo | Aus der Hochzeit des Hellenismus stammt diese Ikone der Antike. Der Einfluss griechischer Kultur hatte seinen Höhepunkt erreicht, als diese Plastik entstand. 1820 auf der südwestlichen Kykladeninsel Milos wiederentdeckt, gehört die Statue noch heute zu den größten Kunstschätzen des Louvre. Original: Musée du Louvre, Paris. Hellenistisch, 2. Jh. v. Chr. Marmor. Polymeres ARA-Replikat. Höhe inklusive Sockel 88 cm. Gewicht ca. 30 kg. |
| 18818 | Clodion: ´Satyr und Bacchantin´ | Retour r la nature, amour r la mode: Aus Freude an der Geselligkeit übte man sich im galanten Zeitalter in vergnüglichen Rollenspielen mit Wein, Weib und Gesang. Der in Versailles favorisierte Bildhauer Clodion hat den bocksbeinigen Verführer mit seiner reizenden Gespielin offenbar in flagranti ertappt... Original: Musée du Louvre, Paris. Marmor. Clodion (1738-1814) aus dem Besitz Ludwigs XV. Polymerer ARA-Kunstguss. Höhe ca. 61 cm. |
| 18926 | Porzellanteller ´Roter Kardinal´ | Original Porzellanmalerei, Mitte des 20. Jh., China. Die hohe Kunst chinesischer Porzellanmalerei vom bekannten Meister und Vogelporträtisten Hai Feng Ma. Limitierte Auflage 199 Expl., vom Künstler signiert und nummeriert. Jedes Exemplar individuell von Hand bemalt, leichte Abweichungen sind möglich. In leuchtendem Rot hebt sich der häubchengeschmückte Kardinal vom schimmernden Weiß des Porzellans ab. R 26 cm. |
| 21986 | Salbschälchen | Die lang ausgestreckte Schwimmerin hält eine Ente vor sich, deren Körper zur Aufnahme von Konsmetika diente. Das zierliche Gefäß verdeutlicht nachhaltig das Luxusstreben einer höfischen Gesellschaft. Original: British Museum, London. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1400 v. Chr., Holz. Polymeres ARA-Replikat, Länge 30 cm. |
| 24522 | Brosche Costanzo Mongini: ´La Gatta´ | Sie lässt sich nicht von jedem streicheln, die eigenwillige, instinktsichere Perserkatze, die ihr Gegenüber fixiert und durchschaut. Mongini hat seine eigene Katze intensiv studiert und in eine barocke Impression verwandelt. Brosche in massiv 925er-Sterlingsilber, vergoldet, mit 2 Halbedelsteinen (Aventurin). Maße 5,5 x 4 cm. Mit Zertifikat. |
| 28773 | Lotusblütenkelch | Der kostbare Pokal aus durchsichtigem Calcit wurde einer Lotusblüte mit eingravierten Blüten- und Kelchblättern nachgestaltet. Blütenknospenbündel wachsen als Henkel empor, und über ihnen kniet die Ewigkeitsgottheit Heh, Symbol für Jahr Millionen von Jahren. Die Inschrift am Gefäßrand richtet sich an den König: ´Dein Ka lebe, mögest du Millionen an Jahren verbringen, du, der du Theben liebst, der du dein Angesicht dem Nordwind zuwendest und dessen Augen die Glückseligkeit schauen´. Original: Äg |
| 28909 | Kauernde Aphrodite | ´Die verderbliche Seelenfalle´ warnte Bischof Eusebios vor der zu unchristlichen Praktiken verführenden Göttin der Liebe. Ihr und dem bithynischen König Nikomedes I. zuliebe erfand Doidalses diese Variante: Den Kopf zur Seite gewandt, kauert sie sich hin, um sich nach genossener Liebesnacht mit Badewasser übergießen zu lassen. Die Dreieckskomposition ist zugleich eine raffinierte Verkörperung ihres heiligen Initials, des phönikisch-griechischen A der Astarte-Aphrodite. Original: Vatikanmuseum R |
| 28913 | Fauno Danzante, Bronze | Aus dem Casa del Fauno, einer palastartigen Villa in Pompeji, stammt diese Bronze eines tanzenden Fauns. Wirtschaftlicher Aufschwung und hellenistischer Luxus belebte die Stadt. Die reichen Patrizier huldigten dem römischen Gott der freien Natur, der Wälder und Fluren. Diese Skulptur zählt zu den berühmtesten Funden in Pompeji. Museums-Replikat, Original: Nationalmuseum Neapel, 1. Jh. v. Chr. Höhe mit Sockel 80 cm. Edition in Bronze, gegossen bei der ARA-Kunst. |
| 29051 | Kleine Bastetkatze | Diese hockende Katze mag als Votivgabe für die katzengestaltige Göttin Bastet gedient haben. Der Hauptkultort war Bubastis im Ostdelta. Der griechische Geschichtsschreiber hat ein lebhaftes Bild von Festen und Kultfeierlichkeiten übermittelt. Original: Ägyptisches Museum, Kairo. Spätzeit. Um 500 v. Chr. Fein patinierter Metallguss. Höhe mit Sockel 10 cm. |
| 29136 | Salbbüchse mit Löwendeckel | Als krönender Deckelgriff und Königssymbol prunkt der hechelnde Löwe auf dem mit Tierkampfszenen ausgestalteten Salbgefäß. Die beiden zierlichen Papyrussäulen mit dem Kopf des Gottes Bes besitzen Unheil abwehrende Bedeutung, die vier Fremdvölkerköpfe - Asiaten und Neger - verdeutlichen den Herrschaftsanspruch des Pharaos über alle bekannte Länder und Gebiete. Original: Ägyptisches Museum, Kairo. Grabschatz des Tutanchamun. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1335 v. Chr., Alabaster. Polymere |
| 29352 | Michelangelo Buonarroti: ´Sterbender Sklave´, 1513, Reduktion | Vom Papst Julius II. persönlich erhielt Buonarroti den Auftrag, ein monumentales Grabmal für das kirchliche Oberhaupt zu errichten: In 40 lebensgroßen Figuren sollte das christliche Weltsystem dargestellt werden. Als Allegorie auf die Tugenden und die freien Künste gedacht, waren die gefesselten ´Sklaven´ - gefangen und im ständigen Kampf mit ihren Gegenkräften. Polymeres ARA-Replikat nach dem Marmor-Original. Reduktion, Höhe 110 cm, Gewicht 40 kg. |
| 31687 | Ägyptisches Nilpferd | Die kleine Statuette sollte den Besitzer vor allem Übel bewahren, Böses abwehren und die erhoffte Wiedergeburt sichern. Die Kolorierung wirkt überraschend modern: Das lebhafte Türkis steht für Wasser - das Symbol für Leben und Fruchtbarkeit, die aufgemalten Wasserpflanzen bezeichnen den Nil als Mutter allen Lebens. Original: Ägyptisches Museum, Kairo. Mittleres Reich, um 1850 v. Chr. Bemalte Fayence, Länge 10 cm. |
| 31738 | Magisches Schlangen-Collier | Die Schlange wurde in Ägypten als eine der Leben schaffenden Mächte verehrt. Das Collier mit integrierter Kette, beides aus vergoldetem 925er-Sterlingsilber, wurde nach Vorlagen aus der Ptolemäerzeit (3.-1. Jh. V. Chr.) gestaltet. Länge 45 cm. |
| 31742 | Bienen-Amulett der Prinzessin Chenmet | In der Titulatur jedes Herrschers seit dem Alten Reich bedeutet die Bienen-Hieroglyphe ´König von Unterägypten´. Ägyptisches Museum, Kairo. Ägypten, Mittleres Reich, 12. Dynastie, um 1820 v. Chr. 925er-Sterlingsilber vergoldet, mit Emaileinlagen, inkl. Kette. |
| 31831 | Skarabäus-Armreif | Der Skarabäus war das bei weitem populärste Amulett im Alten Ägypten. Tutanchamun selbst besaß zahlreiche Skarabäen-Schmuckstücke als Sonnensymbol und Granat der allmorgendlichen Wiederauferstehung. Denn der göttliche Käfer rollt der Überlieferung nach die Sonne über den Himmel. Die Originale aus der 18. Dynastie befinden sich im Ägyptischen Museum, Kairo. Der Schmuck besteht aus 925er-Sterlingsilber, vergoldet mit Email. Armreif um 1335 v. Chr., mit Cloisonné-Technik, Reif aufklappbar, massive |
| 31846 | Königsarmband | Dieses Armband gehörte zum Zeremonialschmuck Tutanchamuns und sollte ihm Schutz vor den Kräften des Bösen gewähren. 925er-Sterlingsilber, vergoldet, mit Karneol und edlen Schmucksteinen. Länge 18 cm. Original: Ägyptisches Museum, Kairo, Schatz des Tutanchamun. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1335 v. Chr. |
| 32110 | Reiter-Relief | Pferd und Reiter waren im klassischen Griechenland ein besonders beliebtes Motiv. Die detailgenaue Darstellung mit der unverwechselbaren Individualität des Profils ist bereits klar hellinistisch. Fundort Rhodos, 100 Jh. v. Chr., Marmor. Das Original hängt heute im MMA, New York. Polymeres ARA-Replikat. Format ca. 33 x 47 cm. Mit Aufhängevorrichtung. Gewicht 7 kg. |
| 32124 | Kämpfende Athleten | Der Agon, der sportliche Wettkampf, war eine Leidenschaft der Griechen. Die Ringer traten nackt auf, schließlich galt der menschliche Körper als vollkommenste göttliche Schöpfung. Deshalb war der Künstler bestrebt, die Körper so perfekt wie möglich darzustellen und hat das Muskelspiel der Kämpfer von allen Seiten genau beobachtet. Original: Museo degli Uffizi, Florenz, griechisch-hellenistisch, 1. Jahrtausend v. Chr., Marmor. Polymeres ARA-Replikat. Reduktion, Höhe 44 cm. Gewicht 19 kg. |
| 32158 | Waffenläufer mit Helm | Einen der packendsten Kriegsberichte lieferte Aschylos, der am großen Perserkrieg teilnahm und das Drama ´Die Perser´ schrieb. Der Waffenläufer mit Helm ist eine in Bronze gegossene Verherrlichung des heroischen Kampfes in der attischen bildenden Kunst. Original: Universität Tübingen. Attisch, um 480 v. Chr. Fein patinierter Metallguss. Höhe mit Sockel 19 cm. |
| 33432 | Sumerisches Halsband | Das Stirnband einer sumerischen Prinzessin, getriebene Buchenblätter an Edelsteinketten, ist das historische Vorbild zu diesem aparten Halsschmuck. Es stammt aus dem berühmten ´Schatz von Ur´, den Sir Leonhard Woolley 1922 in Mesoptamien entdeckte. British Museum, London. Ur, 2500 v. Chr. 925er-Sterlingsilber, vergoldet, blaue Edelsteinkette. |
| 33470 | Anch-Amulett der Prinzessin Chenmet | Als Symbol der unvergänglichen Lebenskraft im Diesseits wie im Jenseits erfreute sich die Lebensschleife, ägypt. ´Anch´, höchster magischer Bedeutung. Ägyptisches Museum, Kairo. Ägypten, Mittleres Reich, 12. Dynastie, um 1820 v. Chr. 925er-Sterlingsilber vergoldet mit Emaileinlage, inkl. Kette. Höhe des Anhängers 2,3 cm inkl. Öse, Breite 1 cm. |
| 33502 | Mondbarke | In Barken fahren die Gestirne über den Himmel - diese mythische Vorstellung der Ägypter bildet die Grundlage für die Gestaltung des vorliegenden Schmuckstücks. Nach einer Vorlage aus der Zeit des Tutanchamun. Ägypten, Neues Reich, 18. Dynastie, um 1335 v. Chr. 925er-Sterlingsilber fein vergoldet. An 45 cm langer Kette. |
| 33697 | WP Eberhard Eggers: ´Flowers for Joy´ | Original-Lithografie auf Bütten, handsigniert und nummeriert. Limitierte Auflage 100 Exemplare. Werkverzeichnis Nr. 95/82, hergestellt bei Southwest Graphics, Arizona, USA. Bildformat 80 x 55 cm. |
| 34204 | Djed-Amulett der Prinzessin Chemnet | Der Djed-Pfeiler der Prinzessin Chemnet ist das Symbol der Ewigkeit. Ägypten, 12. Dynastie, um 1800 v. Chr. 925er-Sterlingsilber, vergoldet, Emaileinlagen. Mit Kette 40 cm. Original: Ägyptisches Museum, Kairo. |
| 34350 | Etienne Falconet: ´Badende´ | Um 1750 modellierte Hofbildhauer Falconet die Mätresse des Königs Ludwig XV. derart lebensnah, dass diese Skulptur einen handfesten Skandal hervorrief. Heute gehört die Marmorstatue zu den großen Kunstschätzen des Louvre in Paris. Edtion in Originalgröße. Höhe 84 cm. Gewicht 35 kg. Polymerer ARA-Kunstmarmor, wetterfest. |
| 35315 | Costanzo Mongini: ´La Mano´ (Die Hand) | Eleganz, Geschmeidigkeit, Schönheit - dies sind Attribute, die der Gestaltungskraft Monginis zugesprochen werden. Schon in der Wahl seiner Sujets - geheimnisvolle Katzen oder vollendete weibliche Schönheit - zeigt sich, was der Mailänder als verehrungswürdig ansieht und wem er ein Denkmal setzten möchte. Typisch für den Schöpfer des berühmten Bronzeportals von Portofino ist die Momentaufnahme: Er erfasst Wesen und Gestalten mitten in der Bewegung. Sensibel formt der Künstler die Katze als ambiv |
| 37005 | Martin-Luther-Rose | In die fünfblättrige Rose, das Sinnbild der Verschwiegenheit, ist das ewige Symbol der Liebe eingebettet - ein Schmuckstück von eindringlicher Aussagekraft. Anhängerbrosche nach einer Illustration aus dem 16. Jahrhundert. 925er-Sterlingsilber, Kreuz vergoldet, R 4 cm. |
| 40262 | Gero Trauth: ´OrientalischerTanz´ | Lithografie in sechs Farben, nummeriert und handsigniert. Limitierte Auflage 199 Exemplare. Format 38,5 x 38,5 cm. Ohne Rahmen. |
| 40277 | Gero Trauth: ´Blumenwalzer´ | Lithografie in sechs Farben, nummeriert und handsigniert. Limitierte Auflage 199 Exemplare. Format 38,5 x 38,5 cm. Ohne Rahmen. |
| 40296 | Gero Trauth: ´Vogelgarten´ | Lithografie in 6 Farben. Limitierte Auflage 199 Exemplare, nummeriert und signiert. Format 33 x 45 cm. |
| 42751 | Öllampe in Entenform | Eine zauberhafte Keramik, gefunden im vom Lava des Vesuv verschütteten Pompeji. Original: Römisch, Nationalmuseum Neapel, 1. Jh. n. Chr. ARA-Museums-Replikat, Länge 14 cm. |
| 42766 | Tassilokelch | Für Weihen und Segnungen stiftete der Bayernherzog Tassilo III. und seine Gemahlin Liutpiro diesen wegen seiner figuralen Inszenierung bis hin zur Zeit der Romantik einzigartigen Kelch. Original: Stift Kremsmünster/Österreich, vermutlich aus Nordumbrien, um 770 n. Chr. Fuß Bronze, Kelchschale Kupfer, Inneneinsatz aus poliertem Messing: dekoriert mit 24 Karat Gold. 925er-Sterlingsilber mit Karneol, grünem Achat, Bergkristall, Sodalith. Höhe 25,5 cm. |
| 42860 | Karl der Große | Mit Reichsapfel, Schwert und Lilienkrone erscheint hier der bereits zur symbolischen Herrscherfigur gewordene Universalmonarch. Das Original dieser weltberühmten Bronze-Skulptur zählt zu den kostbarsten Schätzen der Weltkunst überhaupt. Original: Musée du Louvre, Paris. 9. Jh., aus dem Schatz der Kathedrale von Metz. Fein patinierter Bronzeguss mit Echtvergoldungsresten. Höhe mit Sockel 27 cm. |
Kunst Katalog 1
Kunst Katalog 2
Kunst Katalog 3
Kunst Katalog 4
Kunst Katalog 5
Kunst Katalog 6
Kostenlos Chatten Flirten Spielen im Flirt Chat
Besuche den Chat